Chronik des Männergesangverein „Harmonie“ Thalmannsfeld e.V.

 

Der nachstehende Rückblick wurde anlässlich des 50-jährigen Gründungsfestes mit Fahnenweihe im Jahr 1966 vom damaligen Schriftführer Friedrich Schmidt aus Dannhausen, verfasst.

1914 - 1966

Fünf Jahrzehnte Gesangs- und Vereinsarbeit liegen hinter uns, lasst uns in diesen wenigen Zeilen kurz Rückschau halten auf diese bewegte Zeit, dieses halbe Jahrhundert.

Im Jahre 1914 fanden sich sangesfreudige Jurabewohner unter ihrem Lehrer Fritz Minnameier zusammen, um sich dem deutschen Liede zu verschreiben: Sie gründeten den Gesangverein „Liederkranz“. Folgende Gründungsmitglieder berichtet uns die Chronik:

Pfarrer Kramer

Thalmannsfeld

Hafner Andreas

Thalmannsfeld 32

Johann Gloßner

Thalmannsfeld 20

Lehmeier Georg

Thalmannsfeld 35

Friedrich Lehner

Thalmannsfeld 15

Lehmeier Georg

Thalmannsfeld 45

Seiß Andreas

Thalmannsfeld 53

Lehmeier Georg

Thalmannsfeld 12

Seitz Leonhard

Thalmannsfeld 30

Auernhammer Adam

Thalmannsfeld 3

Obermeier Michael

Thalmannsfeld 2

Lehmeier Michael

Thalmannsfeld 50

Salzner Leonhard

Thalmannsfeld 7

Emmerling Fritz

Thalmannsfeld 11

Obermeyer Georg

Thalmannsfeld 37

Nestmeier Georg

Thalmannsfeld 48

Nestmeier Christian

Thalmannsfeld 29

Auernhammer Georg

Thalmannsfeld 3

Haack Johann

Thalmannsfeld 8

Winkler Michael

Dannhausen 8

Auernhammer Christoph

Thalmannsfeld 1

Hübner Georg

Dannhausen 3

Die 22 Sänger probten fleißig im damaligen Vereinslokal in der Brauerei Salzner und konnten schon im Herbst 1914 einige Male an die Öffentlichkeit treten. Durch den ersten Weltkrieg musste der Verein aber schon 1916 auf unbestimmte Zeit seine Arbeit einstellen, nachdem der Dirigent und verschiedene Sänger zum Heeres- und Kriegsdienst einberufen worden waren.

Gleich nach dem ersten Weltkrieg frischten alte und junge Sänger unter dem neuen Dirigenten, dem Lehrer Fritz Müller, Anfang 1919 den Verein wieder auf. Doch bald verwaiste er wieder, da der Dirigent nach einigen Jahren wegzog.

Seinen heutigen Namen erhielt der Verein erst im Jahre 1924. Unter Leitung von Lehrer Justus Rupprecht erstand er wieder unter dem neuen Namen „Gesangverein Harmonie Thalmannsfeld“. Zum Vorstand wurde Georg Obermeyer, Thalmannsfeld Nr.37 gewählt. In der Folgezeit entwickelte sich eine äußerst rege Vereinstätigkeit. Gleich zweimal fand man sich wöchentlich im „Herrenstübchen“ bei Salzner zusammen und bereitete sich für viele gesangliche Darbietungen gründlich vor. Das erste kleine Sängerfest konnte man schon am 28.6.1925 im Garten des Vorstandes in Thalmannsfeld feiern, an dem auch die Gesangvereine Nennslingen, Alfershausen, Thalmässing und Morsbach teilnahmen.

Von diesem harmonischen Fest berichtet die Chronik: „… es wechselte ab mit, von echtem Sänger- und vaterländischem Geist durchdrungene Ansprachen!“ Noch heute kann man das aus dem Jahre 1926 stammende erste Gruppenbild des Vereins bewundern. Das Vereinsleben blühte und gedieh zusehends, aber leider nach fünfeinhalb jähriger Tätigkeit verließ der Dirigent die hiesige Schulstelle und verzog nach Alfershausen.

Ein neuer Abschnitt in der Vereinsgeschichte begann im Jahre 1930. Der neue Lehrer Paul Wießner übernahm am 17. Oktober 1930 die Dirigentenstelle. Seit dieser Zeit ist das Vereinslokal in der Gastwirtschaft Hussendörfer bis zum heutigen Tage zu finden. Nach anfänglicher neuer Blüte musste durch die Errichtung des Dritten Reiches ein zunehmendes Absinken der Vereinstätigkeit beobachtet werden. Die jungen Sangesbrüder waren durch viele Verpflichtungen derart eingespannt, dass sie kaum mehr Zeit für die Singstunden hatten. Das Vereinsleben flaute immer mehr ab und 1936/37 schlief es vorläufig ganz ein.

Nach dem zweiten Weltkrieg fanden sich am 12. November 1949 erneut junge Burschen und ehemalige vom Krieg heimgekehrte Sänger zusammen, um den Gesang zu neuem Leben zu erwecken. Leider fanden verschiedene frühere Sänger nicht mehr den Weg zum Verein aus wohl  sehr verschiedenen Gründen. 1950 ging dieses erste neue Gesangsperiode wieder zu Ende, da der Dirigent an eine andere Schulstelle wegzog. Ein Jahr lang wurde der Verein von verschiedenen Nachbarlehrern betreut. Doch nicht lange währte diese Interimszeit. Schon in der Jahreshauptversammlung vom 19.1.1951 konnte Vorstand Karl Drescher einen neuen Dirigenten verpflichten. Der an die Schule versetzte Lehrer Gottfried Schmidt übernahm die Dirigentenstelle, gleichzeitig mit ihm übernahm auch der erste Vorstand Hans Lehmeier sein Amt. Somit war eine ganz junge Mannschaftsführung in Aktion getreten. Seit dieser Zeit hat der Gesangverein „Harmonie“ Dank dieser sehr guten konzentrierten Führung, einen recht guten Aufschwung genommen, der auch in der weiteren Umgebung bekannt geworden ist. Die Singstunden wurden konsequent eingehalten, verbunden mit einer sehr guten Vereinsdisziplin und anschließenden oft übersprudelnden Fröhlichkeit und Geselligkeit, die alle schätzen und lieben, genauso wie den Gesang. In zahlreichen Darbietungen, bei kirchlichen und weltlichen Festlichkeiten trat der Verein aktiv in den Vordergrund und ist seitdem nicht mehr aus dem Dorfgeschehen wegzudenken, als wahrhaft tätiger und lebender Kulturträger inmitten der technischen, schnelllebigen Zeit.

Im Jahre 1952 erhielt der Verein ein erstes Symbol: Anton Kreisl schuf in zahllosen heimlichen Arbeitsstunden eine Sängerlyra. Sie wurde feierlich enthüllt und begleitete die Sänger von diesem Zeitpunkt ab zu vielen Sängerfesten bis zum heutigen Tage.

Aus der Vereinsgeschichte ist noch zu entnehmen:

Das einzige noch lebende Gründungsmitglied Georg Obermeyer sen. wurde 1951 zum Ehrenmitglied ernannt, genau wie die Sänger Franz Fritz und Friedrich Schmidt Dannhausen.

Die Vorstandschaft hatten folgende Sänger inne: Karl Drescher 10, Johann Hussendörler 50 und Georg Obermeyer 37. Sie alle waren mehrere Jahre aktiv in diesem Amte tätig.

Im ersten Weltkrieg fiel aus den Reihen des Vereins: Michael Lehmeier 50.

Im zweiten Weltkrieg kehrten folgende frühere Sänger nicht mehr zurück: Karl Obermeyer 37, Georg Treiber 12, Michael Vogt-Dannhausen 9 starb an den Folgen der Gefangenschaft

Ihrer und auch aller anderen nicht mehr lebenden Sangesbrüdern wollen wir an diesem Festtag in besonderer Ehrfurcht gedenken: „Stumm schläft der Sänger!“ Der Gesangverein „Harmonie“ Thalmannsfeld ist eine echte Gemeinschaft für das Schöne und Gute. Jeder hat sich freiwillig verpflichtet, von Liebe und Idealismus getragen, für das ewig bleibende schöne deutsche Lied. Diese Gedanken wurden getragen in Ansprachen zum Ausdruck gebracht.

Was sich aber sonst noch alles in diesen fünf Jahrzehnten zugetragen hat, ist bei uns durch unseren Chronisten in der hervorragenden Vereinschronik in Wort und Bild festhalten.

Gedankt sei an dieser Stelle zum Schluss allen Sängern und Förderern unseres Vereins, die sich an der Pflege des deutschen Liedes gern und freudig beteiligten, ganz besonders aber allen, oft auch nur kurzfristig hier aushelfenden Dirigenten, die den Verein durch unermüdlichen Fleiß und Einsatz, sowie beispiellosem Idealismus immer wieder mit neuer Kraft beseelten und vorwärts, bis zur heutigen Höhe brachten. Der heutige Tag unseres 50 jährigen Bestehens mit Fahnenweihe soll ein machtvolles Bekenntnis zum deutschen Chorgesang sein, rückschauend in Dankbarkeit, vorwärtsblickend mit der Bitte an unseren Herrgott um Frieden und seinen Segen. In diesem Geist und Sinn lasst uns singen, singen, aus vollem Herzen singen.

Friedrich Schmidt, Dannhausen

(Schriftführer bis 1968)

1967 — 1988

Zwei Jahre nach dem gelungenen Gründungsfest, dem Höhepunkt der bisherigen Vereinsgeschichte, gab unser Chronist, nach über 40-jähriger Tätigkeit, sein Amt aus Altersgründen ab. Als Nachfolger wurde Karl Obermeyer gewählt, er übernimmt die Aufgabe des Schriftführers im Alter von 29 Jahren.

Am 27. Juni 1971 durfte die „Harmonie“ beim 100-jährigen Jubiläum des Patenvereines „Liederkranz“ in Nennslingen mitwirken.

Unter dem Motto „Jägerei in Wort, Lied und Musik“ lud die Jägerschaft des Landkreises am 9. Juli 1972, zu einer Veranstaltung mit 500 Akteuren, ins „Bergwaldtheater“ ein. Gemeinsam mit den Chören aus Bergen, Nennslingen und Oberhochstatt bildeten wir unter der Leitung von Herrn Kraus, Oberhochstatt‚ einen „Jurachor“. Der Reinerlös kam der „Aktion Sorgenkind“ zugute.

Das Jahr 1979 brachte dem Verein eine Änderung in der Führungsspitze. Unser allseits geschätzter erster Vorstand, Hans Lehmeier, legte am 02.03., nach 28 Jahren hervorragender Tätigkeit, sein Amt in junge Hände. Einstimmig zum Nachfolger gewählt wurde der 27-jährige Karl Durst jun. Die Verdienste des scheidenden Vorstandes wurden durch die Ernennung zum Ehrenvorstand gewürdigt. Gleichzeitig wurde Karl Durst sen. nach 53-jähriger, aktiver Vereinszugehörigkeit zum Ehrenmitglied ernannt. Die letzten Ernennungen lagen bereits 10 Jahre zurück, sie betrafen damals Karl Drescher und Andreas Ehrngruber.

Da sich im Jahr 1978 unter dem Einsatz einiger Sangesbrüder eine Trachtengruppe formierte, zimmerten wir uns ein Jahr später eine transportable Bühne. Mit den Chören Bergen, Ettenstatt und Pfraunfeld findet seit Jahren ein alljährlich wiederkehrendes „Vierertreffen“ statt. Bei der turnusmäßigen Durchführung des Treffens durch die „Harmonie“ kommt die Bühne ebenfalls zum Einsatz.

In den achtziger Jahren verstärkten wir unsere Aktivitäten. Es fanden Sängertreffen mit Chören aus Altensittenbach, Bad Reichenhall, Frickenfelden, Heilsbronn, Nennslingen, Pleinfeld und Suffersheim statt. Gemeinsam mit der Trachtengruppe und einem Akkordeonquartett aus Thalmannsfeld gestalteten wir einen Abend im Altenheim der Arbeiterwohlfahrt in Weißenburg und sangen für die Heiminsassen des Alten- und Behindertenheimes in Auernheim.

Außerdem nahm die „Harmonie“ seit 1984 an folgenden Jubiläen teil.

25 Jahre Chor Pfraunfeld                               (1984)

120 Jahre Gesangverein Wettelsheim          (1986)

25 Jahre Posaunenchor Bergen                    (1987)

90 Jahre Gesangverein Alesheim                 (1987)

10 Jahre Trachtenverein Thalmannsfeld     (1988)

Es sind vorstehend nur die Jubiläen erwähnt, an denen wir durch Liedvorträge das Fest mitgestalteten.

In der Jahreshauptversammlung am 19.02.83 stellte sich der zweite Vorstand Willy Drescher nicht mehr zur Wiederwahl. Das Amt hatte er am 03.04.65 von Karl Durst sen. übernommen, und übertrug es jetzt an Wilhelm Obermeyer.

lm Jahr 1987 übergab Schriftführer Karl Obermeyer seine Aufgabe nach 19-jähriger, gewissenhafter Tätigkeit an Arthur Drescher. Hans Sillinger erklärte sich bereit bei Abwesenheit des Chorleiters, Schulamtsdirektor a.D., Gottfried Schmidt, diesen zu vertreten. lm gleichen Jahr treffen wir eine Entscheidung zu einer Frage, die bereits vor Jahren zur Debatte stand. Die „Harmonie“ tritt mit Wirksamkeit zum 01.01.88 dem

„Fränkischen Sängerbund“ bei.

1989 – 2014

Die Aktivitäten verstärkten sich in den achtziger Jahren weiterhin und gipfelten in unserer 75-Jahrfeier 1989, zu der wir uns erstmals Vereinssakkos anfertigen ließen. Der Chor bestand zu diesem Jubiläum aus 42 Sängern mit einem Durchschnittsalter von 43 Jahren.

Auch bedingt durch die Mitgliedschaft im Sängerbund stieg die Zahl der Auftritte weiterhin an. An folgenden festen Terminen sind wir im Jahreszyklus eingebunden:

-       „Vierertreffen“

-       Gottesdienst zum „Volkstrauertag“

-       „Singen unterm Weihnachtsbaum“, abwechselnd in Bergen und Thalmannsfeld

-       Silvestergottesdienst

Der gesangliche Höhepunkt des Chores war die Sendung „Grüße aus Bergen“, die der „Bayerische Rundfunk“ am 10.02.1991 eine Stunde lang – sogar bis nach New York – live ausstrahlte.

Im gleichen Jahr übernahm der Notenwart Ernst Adacker das Amt des Kassiers  von Fritz Ehrngruber, der das Ehrenamt nach 39 Jahren aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Wolfgang Rupp trat die Nachfolge als Notenwart an.

1995 machte Wilhelm Obermeyer den Vorschlag eine „Sau“ zu schlachten. Es fanden sich seither immer wieder Spender und so wurde die „Schlachtschüssel“ zu einer alljährlichen, festen Einrichtung. Ebenfalls auf Initiative von Willi zählt das „Kellerfest“ Anfang August seit dem Jahr 2000 zu einer festen Größe im Jahreszyklus.

Ein schwerer Verlust und Einschnitt in die Vereinsgeschichte ereilte uns mit dem Tod unseres Vorsitzenden Karl Durst am 25.06.1998. Bis zur offiziellen Einsetzung durch die Generalversammlung am 12.03.1999 führte der bisherige Stellvertreter Wilhelm Obermeyer das Amt als Interimsvorsitzender; zum 2. Vorsitzenden wurde Alfred Küchler gewählt.

Eine weitere Bewährungsprobe musste der Chor im  Jahr 2000 meistern, als unser Ehrenchorleiter eröffnete, aufgrund schwerer gesundheitlicher Probleme den Dirigentenstab niederlegen zu müssen. Nach 50 Jahren der Chorleitung durch Herrn Gottfried Schmidt, erfolgte die offizielle Übergabe des Führungsstabes an den Nachfolger Hans Sillinger, der bereits seit 1987 immer wieder sporadisch einsprang. Zum Glück hatten wir in den eigenen Reihen einen Sangesbruder, der sich bereit erklärte in die Fußstapfen zu treten. Unser erster Chorleiter, der nicht den Lehrerberuf ergriffen hatte, sondern Filialleiter einer Bank ist.

In der Folgezeit wurden weitere drei Sänger zu Ehrenmitgliedern ernannt; 1999 Karl Treiber und 2000 Willy Drescher und Fritz Obermeyer.

Am 22.05.2004 feierten wir unseren 90-sten Geburtstag unter dem Motto „Eine Reise durch den Frühling“ in der „Felsenbräuhalle“ mit fünf weiteren Chören. Nach einem Gottesdienst am Folgetag und dem „Platzsingen“ vor der Kirche, fand das Jubiläum seinen Ausklang in der Festhalle. In diesem Jubiläumsjahr bestand der Verein aus 35 Aktiven, 5 „Sänger in Ruhe“ und 10 passiven Mitgliedern. Leider hatten wir zu wenige Neuzugängen, sodass sich das Durchschnittsalter seit der 75 Jahrfeier von 43 auf 50 Jahre erhöhte.         

Unsere festen Termine im Jahreslauf nahmen wir auch in den vergangenen zehn Jahren unverändert wahr. Einzig das „Vierertreffen“ findet seit 2009 nur noch im zwei jährigem Rhythmus statt.

Der Vorsitzende  W. Obermeyer bewies Weitblick als im Jahr 2004 ein Felsenkeller erworben werden konnte. Wir verlegten kurzerhand das „Kellerfest“ auf die andere Seite der Bergstraße und nutzen ihn seither als Bar.

Nach sechzehnjähriger, vorbildlicher Kassenführung legte Ernst Adacker im Jahr 2007 sein Amt in die Hände von Günter Ohl.

Eine weitere Hürde musste im Jahr 2011 genommen werden, nachdem sich der Vorsitzende Wilhelm Obermeyer nicht mehr zur Wahl stellte. Dreizehn Jahre stand  er an der Vereinsspitze, nachdem er bereits sechzehn Jahre das Amt des zweiten Vorsitzenden ausgeübt hatte und wurde aufgrund seines außergewöhnlichen Einsatzes zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Glücklicherweise erklärte sich der bisherige Vize, Alfred Küchler, bereit, das Zepter entgegen zu nehmen; als Nachfolger für die frei werdende Position konnte Dietmar Treiber gewonnen werden.  

Gerne erinnern wir uns an die unzähligen Sängertreffen, Konzerte und Feiern, die wir in den vergangenen fünfundzwanzig Jahren erleben durften. Mit ein Höhepunkt war das internationale Sängertreffen von Männerchören auf der Seiser Alm in Südtirol, zu dem uns die Sangesfreunde aus Suffersheim eingeladen hatten.

Seit dem 90-jährigen Gründungsfest konnten folgende Sänger zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

                                            Müller, Erich                                     (2006)

                                            Obermeyer, Karl                              (2006)

                                            Hafner, Rudolf                                 (2010)

                                            Schärfchen, Lothar                         (2010)

                                            Treiber, Karl                                      (2012)

                                            Nestmeier, Heinz                            (2014)

Derzeit besteht unser Verein aus 32 Aktiven, 6 „Sänger in Ruhe“ und 7 passiven Mitgliedern.

Obwohl sich das Durchschnittsalter der Sänger in den vergangenen zehn Jahren um nur knapp 2,5 Jahre auf 52,5 Jahre erhöht hat, werden wir nicht müde um neue Sänger zu werben und freuen uns über jeden sangesfreudigen Mann, der unseren Chor verstärken möchte.

Leider kann man nur durch das Ausprobieren erleben, wie bereichernd das Singen in einem Chor ist.

Unser Sängerspruch „Harmonie führt uns zusammen, Harmonie hält uns vereint“ drückt aus, was wir uns für unser Gründungsfest und die nächsten 100 Jahre für den MGV Harmonie Thalmannsfeld e.V. wünschen.      

Mai 2014 

Arthur Drescher

(Schriftführer)